Herzlich willkommen auf der Seite der Klasse 3a!

Hier haben wir zunächst etwas Besonderes zu Lesen für euch. Damian hat uns seine selbst ausgedachte, selbst geschriebene und selbst illustrierte Geschichte "Der kleine Pinguin am Nordpol" zur Verfügung gestellt. Lest sie euch durch. Sie ist lustig und die Bilder sind Damian auch sehr gut gelungen!

Habt ihr nicht auch Lust eine Geschichte zu schreiben?

Der kleine Pinguin am Nordpol von Damian Schäfer
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Für uns hat das Schuljahr so aufregend begonnen wie noch nie!

Anstatt die Rechtschreibung und das kleine Einmaleins aus der 2. Klasse zu wiederholen, sind wir gleich in der 1. Schulwoche auf Klassenreise gefahren: zum Schulbauernhof Hillmershof in Wilsede. Der Ort liegt mitten im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide.

Am Montag, den 4.9.2017 verabschiedeten wir uns morgens von unseren Eltern und stiegen in den Bus, der uns, Frau Pannemann und ihren Mann Stephan nach Oberhaverbeck bringen sollte. Dort wurde unser Gepäck von Jana und Ronja in einen Bulli umgeladen. Die beiden jungen Frauen machen einen Freiwilligendienst auf dem Schulbauernhof und fuhren mit den Koffern vor.

Mit Johannes, einem der Gruppenleiter vom Hillmershof, wanderten wir den Weg bis Wilsede durch die Heide. Johannes erklärte uns währenddessen vieles über das Naturschutzgebiet, über die Pflanzen, Tiere und die Findlinge, die man dort findet.

 

Jana und Ronja warteten nach 2 Stunden mit einem liebevoll vorbereiteten Picknick auf uns, damit wir uns stärken konnten. Wir hatten auch mächtig Hunger!

 

Danach marschierten wir auf den Wilseder Berg, von wo wir einen tollen Ausblick über die Heide hatten.

 

Nach 4 Stunden (!) Wanderung kamen wir geschafft, aber gut gelaunt am Hillmershof an und bezogen unsere Zimmer. Es war alles so aufregend!

Wir lernten Birgit kennen, die uns mit Kuchen, Saft und Kaffee versorgte. Birgit hat im Haus das Sagen, Johannes ist draußen der Chef.

Nun wollten wir aber endlich den Bauernhof, die Ställe, Weiden und vor allem natürlich die Tiere kennenlernen. Johannes zeigte und erklärte uns alles und beantwortete geduldig all unsere Fragen.

Am ersten Abend konnten wir vor Aufregung wirklich nur schwer einschlafen.

 

Damit wir in den folgenden Tagen alle möglichst viel vom Bauernhofleben mitbekommen konnten, wurden wir in Gruppen eingeteilt. Auf diesem Wochenplan seht ihr, bei welchen Arbeiten wir mithalfen.

Neben der Arbeit in den Gruppen mussten wir auch unsere Zimmer sauber halten und jeden Tag Betten machen, staubsaugen und das Bad putzen. Aber selbst das machte uns viel Freude!

Schaut euch die Bilder an. Sie zeigen, mit wie viel Begeisterung wir gearbeitet und gelernt haben.

Am Mittwoch lud Claudia uns auf eine „Nachtwanderung mit allen Sinnen“ ein. Sie hatte ein Tast- und ein Riechquiz vorbereitet, die wir unterwegs noch im Hellen spielten. Als es dunkler wurde, gelangten wir an einen Wald, wo wir ein Spiel spielten, bei dem man wie eine Eule besonders gut hören musste. Nun war es schon richtig finster und das Sehen fiel uns immer schwerer. In dem Wald waren kleine Lämpchen aufgestellt und wir bekamen die Aufgabe, allein oder zu zweit durch den Wald bis zu einem Platz zu gehen, wo Claudia und ihr Hund Lotti auf uns warteten. Es war so aufregend, unheimlich und schaurig, aber wir trauten uns alle den Weg zu gehen. Viele Kinder gingen sogar allein und bewiesen großen Mut.

 

Zur Belohnung gab es noch etwas zum Schmecken, denn dieser Sinn fehlte ja noch. Wir fanden auf dem Rückweg eine Schatztruhe mit Naschis.

Donnerstagnachmittag spannten wir mit Gerd-Peter, dem Bauern, zwei seiner Pferde vor die Kutsche und machten eine Fahrt durch das Naturschutzgebiet. Gerd-Peter und Birgit erzählten uns über die Heide und irgendwie wirkte die wackelnde Kutsche wie ein riesiger Kinderwagen, denn einige von uns schliefen nach den aufregenden Tagen ein.

Der letzte Abend war besonders schön, denn wir rösteten Stockbrot am Lagerfeuer. Dazu gab es selbst geerntete Kartoffeln und Maiskolben. Wir spielten draußen Fußball, saßen am Feuer oder turnten auf dem Rasen. Ihr seht, wir waren rundum glücklich.

Am Freitag mussten wir nach dem Frühstück die Koffer packen. Birgit begleitete uns auf unserer Rückwanderung. Trotz Regenwetters marschierten wir tapfer 5 km durch die Heide nach Döhle, wo wir in den Bus zurück nach Hamburg stiegen.

Es waren fünf unvergessliche Tage und wir sagen

DANKE

an das gesamte Team vom Hillmershof.